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User Story Mapping

Jeff Pattons Methode zur Visualisierung des Nutzerflusses.

Framework
📄 Lizenz: Frei nutzbar
📌 Quelle: Roman Pichler

WOZU

Traditionelle flache Backlogs verlieren schnell den Gesamtkontext und die Nutzerperspektive. User Story Mapping stellt die Nutzerreise in den Mittelpunkt und hilft Teams zu verstehen, wie einzelne Stories zum Gesamterlebnis beitragen. Es ermöglicht eine sinnvolle Aufteilung in Release-Slices, die jeweils einen durchgängigen Mehrwert liefern.

WIE

Man legt zunächst die Aktivitäten des Nutzers als horizontale Achse (Backbone) an. Darunter werden die einzelnen User Stories als vertikale Detaillierung angeordnet. Durch horizontale Linien werden Release-Slices definiert, wobei der oberste Slice das Minimum Viable Product darstellt.

WAS

User Story Mapping ist eine von Jeff Patton entwickelte Methode zur zweidimensionalen Visualisierung eines Product Backlogs. Die horizontale Achse zeigt den Nutzerfluss (User Journey), die vertikale Achse die Detailtiefe der Stories. Es kombiniert die Vorteile von User Stories mit einer visuellen Gesamtübersicht des Produkts.

BEISPIEL

Beispiel: Dein Team hat ein flaches Backlog mit 200 User Stories und niemand versteht mehr den Gesamtkontext. Mit User Story Mapping legst Du die Nutzerreise horizontal aus – von der Registrierung über die Produktsuche bis zur Bestellung – und ordnest die Stories vertikal nach Priorität. So seht ihr sofort, welche Storys den ersten nutzbaren Release (Walking Skeleton) bilden.

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