InnovationKommunikation

Co-design Canvas

Canvas für Co-Design entlang klarer Prinzipien (inklusiv, partizipativ, adaptiv) mit Beispiel-Case.

Canvas
📄 Lizenz: CC BY
📌 Quelle: OECD OPSI

WOZU

Der Co-design Canvas ermöglicht die partizipative Gestaltung von Lösungen, Produkten oder Dienstleistungen gemeinsam mit den betroffenen Nutzern und Stakeholdern. Er stellt sicher, dass Co-Design-Prozesse nicht beliebig ablaufen, sondern entlang klarer Prinzipien wie Inklusivität, Partizipation und Adaptivität strukturiert werden. Dadurch werden bessere Ergebnisse erzielt und die Akzeptanz der entwickelten Lösungen erhöht.

WIE

Das Canvas wird zu Beginn eines Co-Design-Prozesses eingesetzt, um Prinzipien, Beteiligte und Vorgehensweise festzulegen. Die Teilnehmenden definieren gemeinsam, wer einbezogen wird, welche Methoden zum Einsatz kommen und wie Ergebnisse dokumentiert werden. Der beigefügte Beispiel-Case illustriert die Anwendung in der Praxis. Im Verlauf des Prozesses dient das Canvas als Orientierungsrahmen und wird iterativ angepasst.

WAS

Der Co-design Canvas ist ein strukturiertes Canvas-Tool für die Planung und Durchführung partizipativer Gestaltungsprozesse. Er basiert auf drei Kernprinzipien: inklusiv, partizipativ und adaptiv. Das Tool enthält Felder für Beteiligte, Prinzipien, Methoden, Dokumentation und Erfolgskriterien und wird durch einen konkreten Beispiel-Case ergänzt.

BEISPIEL

Beispiel: Du entwickelst eine neue Bürger-App für deine Stadtverwaltung und willst die Bürgerinnen direkt einbeziehen. Mit dem Co-design Canvas planst du drei partizipative Workshops, definierst inklusive Prinzipien (Barrierefreiheit, Mehrsprachigkeit) und dokumentierst den Prototyp-Feedback-Prozess.

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