Design Thinking Process
Nutzerzentrierter Innovationsprozess.
WOZU
Viele Produkte und Lösungen scheitern, weil sie an den tatsächlichen Bedürfnissen der Nutzer vorbeigehen. Design Thinking stellt den Menschen konsequent in den Mittelpunkt des Innovationsprozesses und stellt sicher, dass Lösungen auf echtem Verständnis basieren. Der Ansatz hilft besonders bei schlecht definierten Problemen, bei denen die richtige Frage erst gefunden werden muss.
WIE
Der Prozess durchläuft fünf Phasen: Empathize (Nutzer verstehen), Define (Problem definieren), Ideate (Ideen generieren), Prototype (Prototypen bauen) und Test (Lösungen testen). In jeder Phase wechseln divergentes und konvergentes Denken einander ab. Teams arbeiten iterativ und kehren bei neuen Erkenntnissen zu früheren Phasen zurück.
WAS
Design Thinking ist ein von der Stanford d.school entwickelter nutzerzentrierter Innovationsprozess mit fünf Phasen. Er kombiniert Methoden aus Design, Sozialwissenschaft und Ingenieurwesen zu einem strukturierten Vorgehen. Das Framework ist sowohl eine Methodik als auch eine Haltung, die Empathie, Experimentierfreude und iteratives Lernen betont.
BEISPIEL
Beispiel: Dein Krankenhaus will den Aufnahmeprozess für Patienten verbessern, weil Wartezeiten und Verwirrung bei der Anmeldung zu Beschwerden führen. Du durchläufst mit einem interdisziplinären Team aus Pflegekräften, Verwaltung und IT den Design Thinking Process — von der Patientenbeobachtung über Ideation bis zum Prototyp eines neuen digitalen Check-in-Systems.