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Empathy Map

Strukturiert Nutzerverständnis: Think, Feel, Say, Do, Pains, Gains.

Canvas
📄 Lizenz: CC BY-SA
📌 Quelle: Dave Gray (Medium)

WOZU

Produkte und Services scheitern häufig, weil die tatsächlichen Bedürfnisse der Nutzer nicht richtig verstanden werden. Die Empathy Map hilft Teams, sich systematisch in die Perspektive ihrer Zielgruppe hineinzuversetzen. Du deckt verborgene Motivationen und Schmerzpunkte auf, die durch oberflächliche Befragungen oft nicht sichtbar werden.

WIE

Man wählt eine konkrete Nutzerperson oder ein Segment aus und füllt die sechs Felder der Map gemeinsam im Team aus. Dabei nutzt man Erkenntnisse aus Interviews, Beobachtungen oder vorhandenen Daten. Die fertige Map wird als gemeinsame Referenz für Design-Entscheidungen und Produktentwicklung verwendet.

WAS

Die Empathy Map ist ein von Dave Gray entwickeltes Canvas mit sechs Feldern: Think and Feel, See, Hear, Say and Do, Pains und Gains. Sie visualisiert die Wahrnehmungen, Gefühle und Handlungen einer Zielperson auf einer einzigen Seite. Das Tool wird häufig im Design Thinking eingesetzt und ist als Open-Source-Canvas unter CC BY-SA verfügbar.

BEISPIEL

Beispiel: Du entwickelst eine Banking-App für Senioren und merkst, dass Dein Team nur Annahmen über die Zielgruppe hat, aber nie mit echten Nutzern gesprochen hat. Mit der Empathy Map strukturierst Du die Erkenntnisse aus Nutzerinterviews: Was denken, fühlen, sagen und tun ältere Menschen beim Online-Banking? So entsteht ein tiefes Verständnis ihrer Ängste und Bedürfnisse.

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