Strategie

GE-McKinsey Matrix

9-Felder-Matrix zur Bewertung von Geschäftseinheiten nach Marktattraktivität und Wettbewerbsstärke.

Framework
📄 Lizenz: Frei nutzbar
📌 Quelle: McKinsey

WOZU

Die BCG Matrix ist für manche Portfoliöntscheidungen zu vereinfachend, weil sie nur zwei Dimensionen nutzt. Die GE-McKinsey-Matrix bietet eine differenziertere Bewertung, indem sie mehrere Faktoren der Marktattraktivität und Wettbewerbsstärke berücksichtigt. Du ermöglicht nuanciertere Priorisierungsentscheidungen für komplexe Portfolios mit vielen Geschäftseinheiten.

WIE

Für jede Geschäftseinheit werden Marktattraktivität (Marktgröße, Wachstum, Profitabilität, Wettbewerbsintensität) und Wettbewerbsstärke (Marktanteil, Markenbekanntheit, Technologiekompetenz, Kostenposition) anhand gewichteter Kriterien bewertet. Die Ergebnisse werden in einer 3x3-Matrix positioniert. Je nach Position ergeben sich Strategien: investieren und wachsen, selektiv investieren oder ernten und desinvestieren.

WAS

Die GE-McKinsey-Matrix ist ein strategisches Portfolio-Analysewerkzeug, das in den 1970er Jahren von McKinsey für General Electric entwickelt wurde. Sie verwendet eine 9-Felder-Matrix mit den Achsen Marktattraktivität und Wettbewerbsstärke, wobei jede Achse in drei Stufen unterteilt ist. Im Vergleich zur BCG Matrix erlaubt sie eine differenziertere Bewertung durch die Integration multipler Bewertungsfaktoren.

BEISPIEL

Beispiel: Die BCG Matrix deines Industriekonzerns war dem Vorstand zu vereinfacht, weil der relative Marktanteil allein die Wettbewerbsposition nicht ausreichend beschreibt. Du setzt die GE-McKinsey Matrix ein, um jede Geschäftseinheit anhand mehrerer Faktoren — Marktattraktivität und Wettbewerbsstärke — in einer 9-Felder-Matrix differenziert zu bewerten.

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