AgilitätStrategieProduct Management

MoSCoW Prioritization

Must, Should, Could, Wont für Feature-Priorisierung.

Framework
📄 Lizenz: Frei nutzbar
📌 Quelle: Agile Business

WOZU

Bei der Planung von Releases oder Projekten ist es entscheidend, zwischen unverzichtbaren und optionalen Anforderungen zu unterscheiden. MoSCoW Prioritization schafft Klarheit darüber, was wirklich notwendig ist und was verzichtbar wäre. Es hilft Teams und Stakeholdern, sich auf das Wesentliche zu fokussieren und Scope Creep zu vermeiden.

WIE

Alle Anforderungen oder Features werden in vier Kategorien eingeteilt: Must have (unverzichtbar), Should have (wichtig, aber nicht kritisch), Could have (wünschenswert) und Won't have (bewusst ausgeschlossen). Die Einteilung erfolgt idealerweise gemeinsam mit Stakeholdern und dem Entwicklungsteam. Etwa 60% der Kapazität sollte für Must-haves reserviert werden.

WAS

MoSCoW Prioritization ist ein Priorisierungs-Framework aus dem DSDM-Umfeld (Dynamic Systems Development Method). Das Akronym steht für Must have, Should have, Could have und Won't have, wobei die Os nur der Lesbarkeit dienen. Es ist eines der am weitesten verbreiteten Priorisierungsframeworks in agilem Projektmanagement und Produktentwicklung.

BEISPIEL

Beispiel: Dein Stakeholder will für den nächsten Release 20 Features, aber Dein Team schafft realistisch nur 8. Mit MoSCoW Prioritization teilst Du die Features in Must-have (Login, Bezahlung), Should-have (Suchfilter), Could-have (Wunschliste) und Won't-have (Social Sharing) ein. So ist transparent, was reinkommt und was nicht.

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