Rose Bud Thorn
Workshop-Technik zur Kategorisierung in Positives (Rose), Potenziale (Bud) und Risiken (Thorn).
WOZU
Rose Bud Thorn bietet eine einfache und zugängliche Methode, um Erfahrungen, Situationen oder Ergebnisse differenziert zu reflektieren. Die Technik verhindert einseitige Bewertungen, indem sie gleichzeitig Positives, Potenziale und Probleme sichtbar macht. Du eignet sich besonders für Team-Retrospektiven, Projekt-Reviews oder die Bewertung von Prototypen und Konzepten.
WIE
Die Teilnehmenden ordnen ihre Beobachtungen und Einschätzungen drei Kategorien zu: Rose (was gut läuft), Bud (was Potenzial hat, sich zu entwickeln) und Thorn (was problematisch ist oder Risiken birgt). Die Ergebnisse werden auf Karten oder Sticky Notes gesammelt und im Team besprochen. Aus den Buds werden konkrete Entwicklungsmassnahmen und aus den Thorns Gegenmassnahmen abgeleitet.
WAS
Rose Bud Thorn ist eine Workshop-Technik zur strukturierten Kategorisierung von Einschätzungen in drei Bereiche. Die Rose steht für Positives und Erfolge, der Bud für Potenziale und Chancen, und der Thorn für Risiken und Probleme. Die Methode stammt aus dem Design-Thinking-Umfeld und ist bewusst metaphorisch gestaltet, um einen niedrigschwelligen Zugang zur Reflexion zu ermöglichen.
BEISPIEL
Beispiel: Dein Entwicklungsteam hat gerade einen zweimonatigen Sprint für ein neues Feature abgeschlossen. In der Retro nutzt du Rose Bud Thorn, damit jeder auf Karten notiert: Was lief super (Rose), wo steckt ungenutztes Potenzial (Bud) und was hat richtig geschmerzt (Thorn) – etwa die fehlende Testautomatisierung.