Competing Values Framework
Vier Kulturtypen für Kulturdiagnose und Entwicklung.
WOZU
Organisationen brauchen ein gemeinsames Vokabular, um über ihre Kultur zu sprechen und sie gezielt zu entwickeln. Das Competing Values Framework bietet eine wissenschaftlich fundierte Typologie, die verschiedene Kulturausprägungen verständlich macht. Es hilft dabei, kulturelle Spannungen als natürlich zu erkennen und produktiv zu nutzen.
WIE
Teams ordnen ihre Organisation einem oder mehreren der vier Kulturtypen zu und diskutieren die Stärken und Schwächen jedes Typs. In Workshops werden die Spannungsfelder zwischen den Quadranten analysiert und Entwicklungspotenziale identifiziert. Das Framework dient als Grundlage für gezielte Kulturdiagnose und Entwicklungsmassnahmen.
WAS
Das Competing Values Framework ist ein von Cameron und Quinn entwickeltes Modell, das vier Kulturtypen unterscheidet: Clan (Zusammenarbeit), Adhocracy (Kreation), Market (Wettbewerb) und Hierarchy (Kontrolle). Die Typen werden entlang zweier Achsen aufgespannt: Flexibilität vs. Stabilität und interne vs. externe Orientierung. Es bildet die theoretische Grundlage für das OCAI-Diagnoseinstrument.
BEISPIEL
Beispiel: Dein Beratungsteam diskutiert mit einem Kunden darüber, ob die Organisation eher auf Stabilität oder Flexibilität setzen soll, aber alle reden aneinander vorbei. Mit dem Competing Values Framework gibst du der Diskussion eine gemeinsame Sprache: Clan, Adhocracy, Market oder Hierarchy. Plötzlich versteht jeder, dass der Kunde aktuell eine Market-Kultur lebt, aber eine Adhocracy-Kultur braucht.