Liberating Structures
33 partizipative Mikro-Strukturen für Problemlösung und Meetings.
WOZU
Herkömmliche Meeting-Formate führen oft zu ungleicher Beteiligung, Gruppendenken oder ineffektiven Diskussionen. Liberating Structures ersetzen diese dysfunktionalen Muster durch partizipative Mikro-Strukturen, die alle Teilnehmenden aktivieren. Du ermöglichen es, auch in großen Gruppen produktive Gespräche zu führen und kollektive Intelligenz zu nutzen.
WIE
Der Facilitator wählt aus 33 verfügbaren Strukturen diejenige aus, die zur Fragestellung und Gruppengrösse passt. Jede Struktur hat klare Regeln für Einladung, Raumgestaltung, Zeittakt und Teilnehmerformation. Die Strukturen lassen sich einzeln einsetzen oder zu längeren Workshop-Dramaturgien kombinieren.
WAS
Liberating Structures sind eine Sammlung von 33 partizipativen Interaktionsformaten, entwickelt von Henri Lipmanowicz und Keith McCandless. Jede Struktur ist genau beschrieben mit Purpose, Ablauf, Zeitbedarf und Materialien. Die Formate reichen von einfachen Zweiergesprächen (1-2-4-All) bis zu komplexen Strategieprozessen (Ecocycle Planning) und stehen unter Creative-Commons-Lizenz frei zur Verfügung.
BEISPIEL
Beispiel: In eurem Abteilungsmeeting reden immer dieselben drei Leute, während 20 andere schweigen – obwohl die besten Ideen oft von den Stillen kommen. Mit Liberating Structures wie 1-2-4-All gibst du erst jedem Einzelnen Denkzeit, dann Paaren, dann Vierergruppen, bis alle Stimmen gehört werden. So bekommt ihr in 15 Minuten mehr Ideen als in einer Stunde klassischem Meeting.