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Open Space Technology

Selbstorganisierte Konferenzmethode nach Harrison Owen.

Framework
📄 Lizenz: CC BY
📌 Quelle: Open Space World

WOZU

Traditionelle Konferenzformate mit festen Agenden und Vorträgen nutzen das Wissen und die Energie der Teilnehmer nur unzureichend. Open Space Technology ermöglicht selbstorganisierte, leidenschaftsgetriebene Diskussionen zu den Themen, die den Teilnehmern wirklich wichtig sind. Es schafft Raum für Emergenz und überraschende Ergebnisse, die bei vorgegebenen Agenden nicht entstehen würden.

WIE

Die Veranstaltung beginnt im Kreis, wo jeder Teilnehmer ein Thema vorschlagen kann, das ihm am Herzen liegt. Die vorgeschlagenen Themen werden auf einem Marktplatz mit Zeiten und Räumen versehen. Die Teilnehmer wählen frei, an welchen Sessions sie teilnehmen, wobei das Gesetz der zwei Füße gilt: Wer nichts lernt oder beiträgt, wechselt die Gruppe.

WAS

Open Space Technology ist eine von Harrison Owen entwickelte selbstorganisierte Konferenzmethode für Gruppen von 5 bis 2000 Personen. Sie basiert auf vier Prinzipien und einem Gesetz: Die richtigen Leute sind da, was geschieht ist das Einzige was geschehen konnte, es beginnt wenn die Zeit reif ist, und vorbei ist vorbei. Das Gesetz der zwei Füße besagt, dass jeder Teilnehmer die Verantwortung hat, dorthin zu gehen, wo er am meisten lernt oder beiträgt.

BEISPIEL

Beispiel: Dein Unternehmen plant ein zweitägiges Barcamp für 100 Mitarbeiter zum Thema 'Zukunft der Arbeit'. Mit Open Space Technology gibt es keine feste Agenda – stattdessen schlagen die Teilnehmer selbst Sessions vor und ordnen sie einem Zeitraster zu. Das 'Gesetz der zwei Füße' erlaubt jedem, Sessions zu wechseln, wenn er nichts beiträgt oder lernt.

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