OrganisationStrategie

Value Chain Map

Kartiert Kernprozesse und Wertschöpfungskette.

Framework
📄 Lizenz: Frei nutzbar
📌 Quelle: GPM/IPMA

WOZU

Die Value Chain Map wird eingesetzt, um die Kernprozesse und die Wertschöpfungskette einer Organisation sichtbar zu machen und Optimierungspotenziale zu identifizieren. Du hilft dabei, zu verstehen, wie Wert für den Kunden entsteht und wo in der Kette Verschwendung, Engpässe oder Schwachstellen liegen. So können Prozessverbesserungen gezielt dort ansetzen, wo sie den grössten Einfluss auf die Wertschöpfung haben.

WIE

Identifiziere zunächst die primären Aktivitäten deiner Wertschöpfungskette: von der Eingangslogistik über Produktion und Ausgangslogistik bis zu Marketing, Vertrieb und Service. Ergänze die unterstützenden Aktivitäten wie Infrastruktur, Personalmanagement, Technologieentwicklung und Beschaffung. Bewerte jeden Schritt hinsichtlich seines Wertbeitrags und seiner Kosten. Identifiziere Aktivitäten, die eliminiert, automatisiert oder verbessert werden können.

WAS

Die Value Chain Map basiert auf Michäl Porters Wertkettenmodell und visualisiert die gesamte Abfolge von Aktivitäten, durch die ein Produkt oder eine Dienstleistung Wert erhält. Sie unterscheidet zwischen primären Aktivitäten (direkte Wertschöpfung) und unterstützenden Aktivitäten (indirekte Unterstützung). Die Map zeigt den Wertschöpfungsstrom vom Lieferanten bis zum Endkunden und macht die Margenstruktur sowie Verbesserungspotenziale sichtbar.

BEISPIEL

Beispiel: Du analysierst als Unternehmensberaterin die Wertschöpfungskette eines Möbelherstellers mit der Value Chain Map – von der Holzbeschaffung über Design, Produktion und Logistik bis zum Kundenservice. Du identifizierst, dass der größte Wertverlust in der Logistik entsteht, weil Möbel dreimal umgeladen werden, bevor sie beim Kunden ankommen.

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