KulturKommunikation

Culture Map (Erin Meyer)

Vergleicht Kulturen entlang Verhaltensdimensionen.

Framework
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📌 Quelle: Erin Meyer

WOZU

Interkulturelle Missverständnisse führen in globalen Teams häufig zu Konflikten und Ineffizienz, ohne dass die Beteiligten die kulturellen Ursachen erkennen. Die Culture Map von Erin Meyer macht kulturelle Unterschiede entlang konkreter Verhaltensdimensionen messbar und besprechbar. Du hilft Führungskräften und Teams, ihr Verhalten bewusst an den kulturellen Kontext anzupassen.

WIE

Zunächst werden die beteiligten Kulturen auf acht Skalen eingeordnet, etwa Kommunikation (direkt vs. indirekt), Führung (egalitär vs. hierarchisch) oder Vertrauen (aufgabenbasiert vs. beziehungsbasiert). Die Profile werden visuell übereinandergelegt, um Unterschiede und potenzielle Reibungspunkte zu identifizieren. Daraus leiten Teams konkrete Anpassungsstrategien für die Zusammenarbeit ab.

WAS

Die Culture Map ist ein Framework von Erin Meyer, das kulturelle Unterschiede entlang von acht Dimensionen abbildet: Kommunizieren, Evaluieren, Überzeugen, Führen, Entscheiden, Vertrauen, Widersprechen und Terminplanung. Jede Dimension ist als Spektrum zwischen zwei Extremen aufgebaut. Das Modell basiert auf umfangreicher Forschung und Praxiserfahrung in internationalen Organisationen.

BEISPIEL

Beispiel: Dein deutsches Entwicklungsteam arbeitet mit Kollegen aus Japan und Brasilien zusammen, und es gibt ständig Missverständnisse bei Feedback-Runden — die japanischen Kollegen formulieren Kritik sehr indirekt. Du nutzt die Culture Map nach Erin Meyer, um die Unterschiede auf Dimensionen wie Kommunikation, Feedback und Entscheidungsfindung sichtbar zu machen.

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