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Liberating Leadership

Prinzipien zur Einbindung aller in komplexen Umgebungen.

Framework
📄 Lizenz: Frei nutzbar
📌 Quelle: Liberating Structures

WOZU

Liberating Leadership wird eingesetzt, um die kollektive Intelligenz und Beteiligung aller Teammitglieder zu aktivieren, statt Führung auf wenige Personen zu beschränken. Es adressiert das Problem, dass in vielen Organisationen wertvolles Wissen und Engagement ungenutzt bleiben, weil konventionelle Meetingformate nur wenigen eine Stimme geben. So entsteht eine Führungskultur, die Komplexität durch verteilte Verantwortung besser bewältigen kann.

WIE

Nutze die Prinzipien und Mikrostrukturen der Liberating Structures, um Meetings und Workshops partizipativer zu gestalten. Ersetze konventionelle Formate wie Präsentationen und offene Diskussionen durch strukturierte Methoden wie 1-2-4-All, Troika Consulting oder TRIZ. Beginne mit einfachen Strukturen und erweitern du Ihr Repertoire schrittweise. Reflektiere regelmässig, welche Strukturen in welchem Kontext am besten wirken.

WAS

Liberating Leadership basiert auf dem Ansatz der Liberating Structures, entwickelt von Henri Lipmanowicz und Keith McCandless. Es umfasst eine Sammlung von 33 Mikrostrukturen, die konventionelle Meetingformate ersetzen und jeden Teilnehmenden aktiv einbeziehen. Die Prinzipien umfassen verteilte Kontrolle, Einladung statt Anweisung, Einbeziehung aller Stimmen und die Gestaltung von Rahmenbedingungen für Selbstorganisation.

BEISPIEL

Beispiel: Du leitest eine Abteilung mit 80 Mitarbeitenden und stellst fest, dass immer dieselben fünf Personen in Meetings sprechen. Mit Liberating Leadership führst du Methoden ein, die alle Stimmen einbeziehen – z.B. 1-2-4-All für Ideengenerierung und Troika Consulting für Problemlösung. Plötzlich kommen Verbesserungsideen von Mitarbeitenden, die vorher nie gehört wurden.

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