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Transformative Theory of Change Canvas

Canvas zur Entwicklung einer transformativen Theory of Change mit Kontext, Hebeln, Akteuren und Outcomes.

Canvas
📄 Lizenz: CC BY
📌 Quelle: MOTION / TIP Consortium

WOZU

Der Transformative Theory of Change Canvas hilft Organisationen und Initiativen, eine wirkungsorientierte Veränderungslogik zu entwickeln, die über oberflächliche Outputs hinaus auf tiefgreifende systemische Transformation abzielt. Er schliesst die Lücke zwischen Visionen großer Veränderung und der konkreten Planung von Hebeln und Wirkungsketten. Das Tool ist besonders relevant für Initiativen, die auf systemische gesellschaftliche oder organisationale Veränderung abzielen.

WIE

Das Canvas wird in einem Workshop mit den Kernakteuren der Initiative ausgefüllt. Zunächst werden der Kontext und die systemischen Ursachen des Problems analysiert. Dann werden die transformativen Hebel identifiziert, über die Veränderung bewirkt werden soll. Schliesslich werden die beteiligten Akteure, ihre Rollen und die angestrebten Outcomes definiert, um eine nachvollziehbare Wirkungskette zu schaffen.

WAS

Der Transformative Theory of Change Canvas ist ein visuelles Planungstool, das die Entwicklung einer transformativen Veränderungstheorie auf einer Arbeitsfläche strukturiert. Er enthält Felder für Kontext, systemische Hebel, Akteure und ihre Rollen sowie angestrebte Outcomes auf verschiedenen Ebenen. Das Canvas unterscheidet sich von klassischen Theory-of-Change-Modellen durch den expliziten Fokus auf transformative, systemische Veränderung.

BEISPIEL

Beispiel: Du entwickelst eine Theory of Change für ein nationales Programm zur Digitalisierung von Schulen. Mit dem Transformative Theory of Change Canvas arbeitest du den Kontext (Bildungssystem, politische Rahmenbedingungen), die Hebel (Lehrerfortbildung, Infrastruktur), die Akteure und die angestrebten Outcomes auf drei Zeithorizonten heraus.

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