Teams

GRPI Model

Goals, Roles, Processes, Interpersonal Relationships für Teamdiagnose.

Framework
📄 Lizenz: Frei nutzbar
📌 Quelle: SessionLab

WOZU

Wenn Teams nicht funktionieren, liegt es oft an Unklarheiten, die nicht leicht zu lokalisieren sind. Das GRPI-Modell hilft, systematisch zu diagnostizieren, ob Probleme auf der Ebene der Ziele, Rollen, Prozesse oder zwischenmenschlichen Beziehungen liegen. Es verhindert, dass Beziehungskonflikte behandelt werden, wenn das eigentliche Problem unklare Ziele oder Rollen sind.

WIE

Das Team wird entlang der vier Ebenen von oben nach unten analysiert: Sind die Ziele klar und geteilt? Sind Rollen und Verantwortlichkeiten eindeutig definiert? Sind Arbeitsprozesse und Entscheidungswege etabliert? Funktionieren die zwischenmenschlichen Beziehungen? Probleme auf höheren Ebenen werden zürst adressiert, da sie Symptome auf niedrigeren Ebenen verursachen.

WAS

Das GRPI-Modell ist ein Teamdiagnose-Framework, das vier Ebenen der Teameffektivität unterscheidet: Goals (Ziele), Roles (Rollen), Processes (Prozesse) und Interpersonal Relationships (zwischenmenschliche Beziehungen). Es wurde von Richard Beckhard entwickelt und ist eines der ältesten und bewährtesten Modelle der Teamentwicklung. Die hierarchische Anordnung der Ebenen impliziert, dass Probleme von oben nach unten diagnostiziert und gelöst werden sollten.

BEISPIEL

Beispiel: Dein neu zusammengesetztes Projektteam — bestehend aus Mitarbeitenden dreier Abteilungen — funktioniert nach vier Wochen immer noch nicht richtig und du weißt nicht warum. Du nutzt das GRPI Model und gehst systematisch die vier Ebenen durch: Sind die Ziele (Goals) klar? Sind die Rollen (Roles) definiert? Sind die Prozesse (Processes) vereinbart? Stimmen die zwischenmenschlichen Beziehungen (Interpersonal)?

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