Stinky Fish
Ängste und Sorgen teilen, bevor sie größer werden.
WOZU
Unausgesprochene Ängste und Sorgen im Team blockieren die Zusammenarbeit und verhindern offene Kommunikation. Die Stinky Fish Methode gibt diesen unangenehmen Themen einen sicheren Raum, bevor sie sich verschlimmern. Ähnlich wie ein Fisch, der immer mehr stinkt, je länger man ihn ignoriert, werden auch Teamprobleme größer, wenn sie nicht angesprochen werden.
WIE
Jeder Teilnehmer schreibt seinen persönlichen Stinky Fish auf eine Vorlage: ein Thema, eine Angst oder eine Sorge, die bisher unausgesprochen geblieben ist. In einer Runde teilt jeder seinen Stinky Fish mit der Gruppe, ohne dass sofort Lösungen gesucht werden. Das bloße Aussprechen und Teilen schafft bereits Erleichterung und eröffnet den Weg für konstruktive Gespräche.
WAS
Stinky Fish ist eine Facilitation-Methode von Hyper Island, die als Eisbrecher oder Gesprächsöffner in Workshops eingesetzt wird. Die Metapher des stinkenden Fisches steht für Themen, die unangenehmer werden, je länger man sie vermeidet. Die Methode nutzt eine einfache visuelle Vorlage mit einem Fisch, auf dem die persönliche Sorge notiert wird.
BEISPIEL
Beispiel: Dein neu zusammengesetztes Projektteam startet einen komplexen Auftrag und Du spürst, dass unausgesprochene Bedenken im Raum stehen. Mit der Stinky Fish Methode schreibt jeder auf einen Fisch-Umriss seine größte Sorge – etwa 'Ich habe Angst, dass meine Fähigkeiten nicht reichen' oder 'Ich befürchte, dass der Zeitplan unrealistisch ist'. Durch das Teilen entsteht Vertrauen.